Welche Erwartungen erfüllt unser Walzermusical?
Die Walzerstars "Johann Strauß Vater" (1804-1849) und "Johann Strauß Sohn" (1825-1899, genannt "Der Walzerkönig") haben, wie Biographen beklagten, keinerlei Nachfolger gehabt. Nun denn: Back to the roots! Erfinden wir den Walzer, der einst der Tanz der Jugend war, fürs 21. Jahrhundert neu! Begründen wir einen neuen Walzerwahn, eine neue Walzermode! Für die ein Musical die www.weltweite INITIALZÜNDUNG ist! Damit ist dann die Ausgangsfrage, was ein Walzer-Musical sein soll, beantwortet; eine musikalische Bombe, die als Sensation in die saturierte Popwelt platzt.
Der Walzer war eine junge, wilde, ursprünglich ländlich-proletarische, sogar obszön-skandalöse Musik.
Der moderne Zuschauer ist videoclip-gestählt, mit Computern vertraut, Thriller-gehärtet, erotisch eine Menge gewöhnt. Nur mit einer raffinierten Mischung aus Deutlichkeit & Andeutung ist er wirklich zu faszinieren. Zugleich wird das Bedürfnis nach Liebe, Romantik und Märchenhaftigkeit geistreich befriedigt - inklusive Ironie & Komik.
Durch Rhythmus und Melodie machte der Walzer ein neues Lebensgefühl erfahrbar. So etwas brauchen wir auch heute: eine Tanzmusik, die die Herzen ergreift.
Die Melodien von Strauß bleiben erkennbar: derjenige, der mit ihnen vertraut ist, erkennt sie wieder; wer sie bisher nicht kannte, lernt sie nun kennen. Die Arrangements sind die Überraschung: hip, up to date, zukunftweisend, zum Tanzen zwingend...
Bei der Produktion der Musik ist zu bedenken, dass die neue SACD eine 100fach größere Informationsdichte besitzt, als die herkömmliche CD. Gerade die Mischung Klassik-Pop (mit neuen Sounds & Samples) ist ideal geeignet, die Möglichkeiten von Surround-Effekten der SACD auszuschöpfen.
Die Choreographie entspricht, wie der klassische Walzer, dem Körpergefühl aller Liebenden: ein Lambada der Romantik, ein Tango des Klassizismus.
Durch Projektions- und Lasertechnik etc. wird der schnelle, videocliphafte Bildwechsel in suggestiver, teils surrealer Weise zeitgemäß zwischen Realität und Virtualität oszillieren.
Die Kostüme "fliegen" walzer-beschwingt, formvollendet elegant und schwermütig-wüst zugleich. Sie werden Vorbilder einer tragbaren (verkaufbaren) Mode vor allem für die Jugend sein.
Das Musical wird an die Walzer-Tradition anknüpfen (an die Melodien, die Komponisten), Bekanntes aber fortentwickeln, in einen neuen (glaubwürdigen) Kontext stellen: Der Walzerkönig war ein Popstar.
Es ist ein authentisch österreichisches Musical, zugleich aber in jeder Hinsicht weltmarktfähig.